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Vorhandenes verwenden - Vorlagen nutzen

Emotionale Schemabilder - perfekte Vorlagen im Trojanischen Marketing


Durch soziales Lernen haben sich bestimmte Schemabilder im Laufe der Zeit und über mehrere Kulturen einen festen Platz in unseren Gehirnen erobert. Diese erzeugen ausgeprägte emotionale Wirkungen beim Betrachter, da er aufgrund seiner Sozialisation sofort deren Bedeutung erkennt. Besonders durch die Zunahme der Reizüberflutung in unserer heutigen Zeit – die durchschnittliche Betrachtungsdauer einer Anzeige beträgt nur rund 2 Sekunden – erlangt die Verwendung von Schemabildern als trojanische Vorlagen eine enorme Relevanz in der Marketingkommunikation, da diese eine sofortige Aufmerksamkeit und Zuwendung auslösen. Das bekannteste Schemabild ist das von Konrad Lorenz erstmals erforschte Kindchenschema, zu dessen Merkmalen Kulleraugen, rundliche Körperformen, Pausbacken und ein etwas größerer Kopf zählen. Also Merkmale, die sich vor allem bei Babys und anderen Jungsäugetieren zeigen. Bekanntestes Beispiel in jüngster Zeit ist der Eisbär Knut im Zoo in Berlin.
 

Trojansiches Marketing mit Hilfe des Oval Office


Sozial gelernte Muster und Vorlagen bilden ein effizientes Instrument im Trojanischen Marketing. Das Oval Office gehört zweifelsohne zu den wichtigsten gelernten Mustern im amerikanischen Bewusstsein. Ein anderes Muster im amerikanischen Raum ist z.B. Mount Rushmore, welches Kärcher für seinen Markteintritt erfolgreich verwendete (Fallbeispiel zu Kärcher: hier!). Pünktlich zum Amtseintritt von Präsident Barack Obama wurde sein Arbeitszimmer, das Oval Office, von IKEA für eine tolle trojanische Aktion verwendet. Machen Sie sich selbst ein Bild: http://www.embracechange09.com/

Der Terminator reitet das Trojanische Marketing


Exzellente Vorlagen: Märchen und Mythen - Beispiel Campari


Menschliches Verhalten ist dadurch gekennzeichnet, das unser Gehirn bestimmte Muster abspeichert und bei Gebrauch wieder abruft. Ein bereits abgespeichertes Muster ist nichts anderes als eine Vorlage, und gute Geschichten und Märchen knüpfen an eine bereits abgespeicherte Vorlage an. Besonders die Märchen und Mythen, die wir in unserer Kindheit erfahren haben, sind exzellente Vorlagen für das moderne Marketing, da sie sozial gelernt wurden. Die Aufgabe der Märchen und Mythen besteht weiter darin, das enthaltene Kulturwissen und die Bedeutungen verschlüsselt, in impliziter Form, weiterzugeben. Besonders im deutschsprachigen Raum spielen die alten Märchen, Sagen und Mythen eine enorme Rolle. Nutzen Sie diese Vorlagen für Ihr Trojanisches Marketing, da die in den Märchen vorkommenden Botschaften spielend leicht den Weg zum Kundengehirn schaffen und dadurch entscheidend die Aufmerksamkeit erhöhen.

Campari: Märchenstunde mit Eva Mendes
Ein wunderbares Beispiel für den Einsatz von Märchen und Mythen ist das Konzept „Campari Tales“, das von der französischen Werbeagentur Callegari Bereville Grey in enger Zusammenarbeit mit dem Campari-Team entwickelt wurde.

Designer-Kühe als trojanisches Lockmittel


Die Geschichte fing im Jahre 1986 in Zürich an, wo man farbenprächtige Löwenplastiken in der Züricher Altstadt aufstellte, um mehr Besucher anzulocken. Anzumerken ist, dass der Löwe das Wappentier von Zürich ist. Dabei handelt es sich um das Konzept „Land in Sicht – auf nach Zürich“, dasvon der City-Vereinigung Zürich mit seinen rund 1.500 Mitgliedern realisiert wurde.
 
In Fortsetzung dieser erfolgreichen tierischen Tradition wurde 1998 aus verschiedenen Aktionsvorschlägen das Konzept von Walter Knapp ausgewählt, dessen Grundidee bunt bemalte Kühe waren, die in der Zürcher Innenstadt ausgestellt wurden.

Fischer Dübel und Trojanisches Marketing im Wahlkampf


Wenn Sie an einen Dübel denken, da kommt sofort die Assoziation mit dem Unternehmen Fischer hervor. Warum ist das so? Artur Fischer war einer der Erfinder der so genannten Kunststoff-Allzweckdübel (1958) und im Laufe der Zeit wurde jedes Bauelement, welches zur Befestigung einer Schraube an einer Fläche dient, Dübel genannt, aber immer mit Fischer in Verbindung gebracht. In der Sprachwissenschaft wird dies als Antonomasie bezeichnet. Die Antonomasie ist eine rhetorische Figur, wobei ein Eigenname durch ein Synonym ersetzt wird. Beispiele dazu: Fischer = Dübel, Caterpillar = Baumaschinen, Cappy = Organensaft, Flex = Winkelschleifer, etc.).

Rotkäppchen-Motiv als Trojanische Vorlage


Menschliches Verhalten ist dadurch gekennzeichnet, das unser Gehirn bestimmte Muster abspeichert und bei Gebrauch wieder abruft. Ein bereits abgespeichertes Muster ist nichts anderes als eine Vorlage, und gute Geschichten und Märchen knüpfen an eine bereits abgespeicherte Vorlage an. Besonders die Märchen und Mythen, die wir in unserer Kindheit erfahren haben, sind exzellente Vorlagen für das erfolgreiche Marketing von heute.
Im Buch haben wir auf den Seiten 130 und 131 das Rotkäppchen Plakat-Motiv in der UPC-Kampagne vorgestellt. Hier möchten wir Ihnen noch die wichtigsten Ausschnitte aus dem dazugehörigen TV-Spot vorstellen:

Trojanisches Marketing in Genossenschaftsbanken


Liebe Marketinginteressierte,

im Zuge meiner Diplomarbeit zum Thema "Alternative Marketinginstrumente in kleinen und mittelständischen Genossenschaftsbanken" habe ich dem Trojanisches Marketing ein komplettes Kapitel gewidmet. Ziel war es, verschiedene alternative Marketinginstrumente auf Anforderungen, Chancen und Risiken zu untersuchen und daraus eine konkrete Handlungsempfehlung abzuleiten. Die Ergebnisse wurden von mir in einer Chance-Risiko-Matrix bewertet.

Aus meiner Sicht bietet Trojanisches Marketing das beste Chance-Risiko-Verhältnis und ist daher für den Einsatz in Banken sehr zu empfehlen.

Beispiel: