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2010: Das Marketing wird immer trojanischer


Trojanisches Marketing ist ein Trend, dem immer mehr Unternehmen in ihren Marketingaktivitäten folgen. Das kann nicht anders sein, schließlich haben wir gelernt, dass diese Art des Denkens und der Marktbearbeitung nicht nur sehr effizient und erfolgversprechend, sondern auch noch besonders kostengünstig sein kann. Es ist fast ein Naturgesetz, dass Auswege aus dem stetig anwachsenden Informationsstrom gefunden werden müssen, dass Strategien und Strategeme kreiert werden müssen, um trotzdem einen Funken Aufmerksamkeit beim Empfänger der Botschaften zu entzünden. Das wird nur möglich sein, wenn trojanische Methoden eingesetzt werden, wenn Trojanische Pferde gefunden werden, die der Zielgruppe angepasst sind.
 
Trojanisches Denken und Handeln wird zur Basisstrategie werden; ohne systematische Überlegungen in dieser Richtung wird kein Marketingplan auskommen, sollte keine Werbeagentur Konzepte erstellen, sollte keine Marketingabteilung Geld ausgeben.
 
Dazu gehört auch die zunehmend wichtiger werdende konsequente Anwendung der „Dawos-Strategie“.
 
„In der Markenkommunikation verlangt die neue Mediennutzung nach neuen Strategien: In bestehenden Kanälen überraschen, neue Kanäle erschließen oder erfinden, die Inhalte besetzen (etwa mit Product Placement) oder den Peer-to-Peer-Kanal stimulieren. Gefragt sind medienneutrale, vernetzte Ideen; Kreativität wird wichtiger. Wer seine Marke zum ‚Talk of Community’ macht, wird die Nischen erobern.“, so das Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) in einer Pressemitteilung.