Ihre Empfehlung

Benutzeranmeldung

Navigation

  • haufe.de
 

Sex and the City (1)


Ende Mai 2008 wird er weltweit in die Kinos kommen, der Film zur überaus erfolgreichen TV-Serie „Sex and the City“. Und wieder wird alle Welt darüber reden und werden alle Medien neuen Stoff haben, darüber zu schreiben. „Sex and the City“ wird seit Jahren von einer großen Fangemeinde verfolgt und heftig diskutiert. Der Titel der Serie ist inzwischen zum fixen Sprachbild geworden, das bei zahlreichen Konsumenten eine positive Konnotation hervorruft.

Das lässt sich trojanisch nutzen, wie die folgenden Beispiele zeigen:

Da ist zum einen die Steuerberatungskanzlei Hübner & Hübner in Wien, die seit Mitte 2007 im Internet einen Blog betreibt, der sich „Tax in the City“ nennt. Unter demselben Titel schreibt die PR-Chefin der Kanzlei, Astrid Schwödt, eine regelmäßige Kolumne in der Tageszeitung „Österreich“.

Ganz schön mutig, so an das als trocken und humorlos verschriene Steuerthema heranzugehen und „sexy“ und „taxy“ in einem Atemzug zu nennen. Und dann wurde das Konzept konsequent umgesetzt. Sogar das jährliche Event für die Klienten wurde unter das Motto „Liebe, Lust und Leidenschaft“ gestellt, was zu einer deutlich erhöhten Teilnehmerzahl führte. Da passte dann auch das Angebot der Tageszeitung „Österreich“, eine wöchentliche Kolumne zu schreiben.

„Tax in the City prägt mittlerweile den Gesamtauftritt von Hübner & Hübner“, schreibt Marketingleiterin Vera Sieder in ihrem Newsletter „Hübner inside“ im November 2007. Dazu kommt, dass die Ansage am Anrufbeantworter von der deutschen Synchronstimme einer „Sex and the City“-Darstellerin gesprochen wird. Und schließlich wurde in der U-Bahn-Station der Wirtschaftsuniversität Wien ein Plakat affichiert, das die Studenten fragt: „How was your tax last night?“ Abgerundet wird das Konzept durch den „taxic:blog“, der im Internet aktuelle Steuertipps in leicht verständlicher Sprache gibt und Fragen witzig und fundiert beantwortet.

Dass mit diesem Auftritt die in der Branche üblichen Wege verlassen werden, ist Absicht. Das das gut ankommt, zeigen auch zwei Preise, die die Kanzlei kürzlich von der „Leading Edge Alliance“ erhalten hat (für die innovativste Steuerkanzlei 2007 und die beste Einzelinnovation)

Auch bei der Suche nach neuen Mitarbeitern geht man denselben Weg, indem bekannte Sprüche, die das Wort „Sex“ enthalten, so abwandelt, dass stattdessen „Tax“ eingesetzt wird, wie z.B.

  • Let’s talk about tax!

  • Tax, Fun and Rock’n’Roll

Im „Inside“-Newsletter der Kanzlei kann man dazu Photos von einem entsprechenden Messestand anschauen.