Platzer, Martin: Ambush-Marketing - Schmarotzertum oder legale Kommunikation?
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Sportliche Großveranstaltungen wie Fußball-Welt- und Europameisterschaften oder Olympische Spiele sind nur sehr wenigen Unternehmen zugänglich, da sich die Anzahl der offiziellen Sponsoring-Partner auf 10 - 40 Unternehmen beschränkt.
Doch auch Unternehmen ohne Sponsoren-Status oder Lizenz sollten von diesen einmaligen Marketing-Plattformen profitieren können. Denn (legales) Ambush-Marketing lässt Spielraum offen.
Großereignisse wie Fußball-Welt- oder Europameisterschaft brauchen finanzkräftige Sponsoren. Die Sponsoring-Partner bezahlen hohe Summen, um prominent präsent zu sein und das Logo exklusiv nützen zu können. Daher sind die Hauptsponsoren zumeist international ausgerichtete Unternehmen mit großem Werbeetat: Adidas, Canon, Carlsberg, Castrol, CocaCola, Continental, Hyundai/Kia Motors, JVC, Mastercard und McDonalds heißen die offiziellen Partner mit welt- oder europaweiten Rechten, die der UEFA für die EURO 08 je zwischen 20 und 30 Millionen Euro bezahlen. In den beiden Austragungsländern Österreich und Schweiz kommen jeweils vier Partner mit nationalem Werberecht hinzu: In der Schweiz sind dies UBS, Swisscom, Hublot und Ferrero, in Österreich Telekom Austria, die Österreichische Post, Hublot und die UniCreditGroup. Pro Austragungsland gibt es also 14 Werbepartner und ca. 30 offizielle Lizenznehmer. Doch was ist mit allen anderen Unternehmen, die den drittgrößten Sportanlass der Welt als Marketingplattform nutzen möchten?
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