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Nickelodeon und die Marriott-Hotels



Nickelodeon und die Marriott-Hotels
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Mitte 2007 gab es eine gemeinsame Erklärung der beteiligten Unternehmen, dass der Kinder-TV-Sender Nickelodeon, die Hotelkette Marriott und der Immobilienentwickler Miller Global Properties eine Partnerschaft eingehen, um weltweit eine neue Marke für Familienhotels mit dem Namen „Nickelodeon Resorts by Marriott“ zu etablieren.
Das erste Hotel soll 2010 in San Diego eröffnet werden, ausgestattet mit Nickelodeon-Comic-Figuren wie Schwammkopf SpongeBob, Diego und „Dora the Explorer“. Bis 2020 sollen 20 solcher Hotels entstehen. „Wir sind gerade dabei, das nächste große Nickelodeon-Kapitel aufzuschlagen“, sagte dazu Judy McGrath, Chef von MTV Networks, der Mutter von Nickelodeon. „Das ist ein gewaltiger Schritt nach vorne mit einem Weltklasse-Partner für unser boomendes Geschäft im Bereich Freizeit und Erholung.“
Miller Global wird die Hotels errichten, die von Marriott betrieben werden. Miller Global hat dazu einen Fonds mit einem Volumen von anfangs 300 Mio Dollar aufgelegt. Nickelodeon bekommt Lizenzgebühren in ungenannter Höhe.
Das erste Hotel dieser Art entsteht in San Diego in Kalifornien mit geplanten 650 Zimmern. Das Gesamtareal beträgt ca. 70 Hektar und liegt in der Nähe der Liberty-Station. Es enthält einen über 9.000 m² großen Wasser- und Erlebniskomplex mit einer Fülle von Schwimmbecken und interaktiven Attraktionen. Der Grundstein der Anlage soll 2008 gelegt werden; mit der Fertigstellung ist für 2010 zu rechnen. Weitere Projekte dieser familienorientierten Art sind geplant in den USA, der Karibik, Mexiko, Großbritannien, Europa, Asien, Australien und im mittleren Osten.
Das trojanische Prinzip bringt der Präsident von Nickelodeon, Cyma Zarghami, so auf den Punkt: „Die Partnerschaft mit Marriott […] kommt zur perfekten Zeit, wo die erste Generation von Kindern, die mit unserer Marke aufgewachsen sind, nun erwachsen geworden ist und eine eigene Familie hat. Das signalisiert den Beginn einer neuen Ära für die Marke Nickelodeon.“


[1] Quelle: Gail Schiller, The Hollywood Reporter, 01.06.2007