• Anlanger_Engel_2.jpg
  • iphone.jpg
  • slide2.jpg

Tolles Beispiel für virales Marketing: Volvo Trucks & Van Damme – mehr als 56 Mio. Views auf YouTube

 

 

Der Begriff des viralen Marketing leitet sich aus der Biologie ab. Bekanntlich ist ein Virus ein „Lebewesen“ (die Definition ist allerdings unter Biologen umstritten), das sich nicht aus eigener Kraft vermehrt, sondern sich zum Zweck der Reproduktion fremder Wirtszellen bedient. Diese bringt es dazu, die eigene DNA zu kopieren und damit unzählige neue Viruskopien herzustellen. Ein Virus bedarf also immer fremder Hilfe, um sich zu vermehren und zu verbreiten.

 

Genau so funktioniert virales Marketing. Man schafft ein Kommunikationsvehikel, das sich leicht verbreiten lässt und das seine „Wirte“ dazu bringt, von sich aus und freiwillig für maximale Verbreitung zu sorgen. Dazu bedarf es natürlich attraktiver Inhalte, von denen angenommen wird, sie seien so außergewöhnlich, dass ihre Empfänger (= Zwischenwirte) mit eigenen Mitteln Kopien in großer Zahl in Umlauf bringen. Trojanisch wird virales Marketing dann, wenn Trojanische Pferde mittes der Mechanismen des viralen Marketings verbreitet werden.

 

Trojanisches Marketing nach der DAWOS-Strategie: Isla Moos & der Arnold-Schönberg-Chor


 

Die Tochter vom Autor Wolfgang A. Engel, Sopran u.a. beim Wiener Schönberg-Chor, fährt mit zu einem Chor-Wochenende. Zu Beginn des Ausflugs (bei dem ebenfalls viel gesungen wird) werden kostenlose Proben der Halspastillen von Isla Moos an alle SängerInnen verteilt. Das passt zum Werbeauftritt des Unternehmens: "Wer seine Stimme braucht, braucht Isla". Auch von der Vereinigung www.stimme.at (Verband der StimmtrainerInnen; Präsidentin: Ingrid Amon) gibt es Testimonials auf der Isla Moos-Homepage. Ein gutes Beispiel für die DAWOS-Strategie, nämlich die potentiellen KundInnen da, wo's sie gibt, anzusprechen, in diesem Fall also die aktiven ChorsängerInnen, für die die Stimme ein wesentlicher Punkt ihres Lebens ist.

 

Ambient Media: Aufsehenerregende Billboard-Werbung von British Airways

 

 

Aktuell fasziniert British Airways mit ihrer "Look Up"-Kampagne Passanten und Autofahrer an zwei Standorten in UK (z.B. London's Piccadilly Circus).


Überdimensionale digitale Anzeigentafeln interagieren mit den darüber hinwegfliegenden Flugzeugen von British Airways. Wenn ein Flugzeug über diese übergroße Anzeigentafel fliegt steht ein Kind auf, zeigt fasziniert auf das darüber hinwegfliegenden Objekt und das Ziel des Fluges, sowie weitere Details wie günstigste Ticketpreise zur Destination werden eingeblendet. Neueste Überwachungstechnology (laut Berichten nur für diese Kampagne entwickelt) weiß genau wann, welches Flugzeug, zu welcher Destination über das Billboard fliegt. Darauf aufbauend wird die Tafel programmiert. Weitere Infos auf thedrum.com  bzw. digitaltrends.com!

 

Trojanische Vorlage: Just another day in Middle-earth #airnzhobbit

 


Der Spot ist von "Air New Zealand" und baut auf dem Thema "Der Herr der Ringe" bzw. "Der Hobbit: Smaugs Einöde" auf (trojanische Vorlagen). Der Zeitpunkt ist sehr gut gewählt, da der 2. Teil von "Der Hobbit" sehr bald ins Kino kommt und jeder auf Trailer versessen ist. Ein wirklich gelungener Spot für eine neuseeländische Airline, gerade weil "Der Herr der Ringe" in Neuseeland gedreht wurde (Matamata, Ruapehu, Wellington, Nelson, Canterbury, Mackenzie Country, Southern Lakes und Fiordland).

 

mobilcom-debitel holt mit Trojanischem Marketing den POSMA-Award in Bronze

 

 

Im Buch haben wir auf den Seiten 48 bis 54 das Praxisbeispiel „Zwei Unternehmen nutzen den „Apple-Hype“ als Trojanisches Pferd ausführlich beschrieben. Es war u.a. der Telekommunikationsanbieter mobilcom-debitel, der sich eine kreative Kundengewinnungsaktion einfallen ließ. Die Umsetzung erfolgte durch die Münchner Agentur BRANDPOLICE.

 

In fünf deutschen Großstätten (Hamburg, Köln, München, Dresden und Augsburg) wurden insgesamt 4.000 Apfel verteilt, die nicht nur die teil ausgehungerten Wartenden (Personen vor den Apple-Store, die das neue iPhone als Erste haben wollten) fütterten, sondern zusätzlich durch eine am Stil angebrachte Botschaft die Information über bestimmte Flatrate-Tarife des Providers transportierten.

 

Weiterlesen: mobilcom-debitel holt mit Trojanischem Marketing den...


Empfehlen Sie diesen Artikel weiter


Newsletter Anmeldung