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Trojanisches Obst: 69 jährige Badener Obstverkäuferin als Social Media Star

 

© www.romankmenta.com

 

Susanne Pleier, Obstverkäuferin am traditionsreichen Grünen Markt in Baden bei Wien, wurde binnen weniger Tage im deutschsprachigen Europa zur Online-Berühmtheit. Der erste Facebook Post des Marketing- und Verkaufsexperten Roman Kmenta vom 13. Juli trat eine Social Media Lawine los, die sogar die USA erreichte. Die Idee, die vom weltgrößten Internetshop Amazon verwendete Verkaufsstrategie „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch … “auf ein traditionelles Obstgeschäft anzuwenden und so eine Verbindung von online zu offline herzustellen, schlug wie eine Bombe ein und begeisterte Facebook und Twitter Nutzer, Blogger und online Medien in Scharen.

 

Durch die viralen Effekte des Likens, Teilens und Retweetens pflanzte sich der Beitrag rasant durchs Internet fort und tut es noch immer. Bis dato lernten so geschätzte 2 Mio. Internet Nutzer die Obstfrau Susanne kennen, nahezu 100.000 spendeten ihr ein „Like“und ihr Foto wurde etwa 20.000 Mal geteilt. In den Kommentaren auf den verschiedenen Seiten und Foren schwappte ihr eine Welle von Sympathie entgegen.

 

„Die Idee hinter der Aktion,“so Kmenta „war zu verdeutlichen, dass vieles von dem was große Firmen machen, auch kleinen möglich ist.“ Das gelang ihm mit dieser Aktion sehr deutlich, denn der Aufwand bestand nur aus einer guten Idee, einem selbst gemachten Foto,  ein paar Zeilen Text für den Facebook Post und 11 € für Facebook Werbung, um die Meldung auf den Weg zu schicken. „Das kann jede Firma, ja sogar jeder Einzelunternehmer,  den richtigen Einfall vorausgesetzt. Gleichzeitig wollte ich dazu anregen, neue Ideen für Unternehmen zu schaffen indem man etwas Erprobtes aus einem Bereich nimmt und in einem anderen, artfremden anwendet. Dabei habe ich bewusst polarisiert und ein Extrembeispiel gewählt.“

 

Die Verkäuferin, Susanne Pleier, bewies genug Flexibilität sich auf den seltsam erscheinenden Vorschlag von Roman Kmenta einzulassen. „Wenn es nichts nützt, schaden kann es ja auch nicht,“sagte sie sich. Wenn man Sie jetzt nach den Ergebnissen der Aktion fragt, so berichtet sie von einer enorm gestiegenen Bekanntheit. Manche Menschen, die sie im Vorbeigehen wiedererkannten, wollten sich sogar mit ihr fotografieren lassen. Obwohl die Verkäufe der so beworbenen Erdbeeren bis jetzt nicht rasant gestiegen sind, was auch nicht wirklich Ziel der Aktion war, so hat das Ganze aber in jedem Fall dazu beigetragen mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Und das allein ist für die Verkäuferin schon Gold wert. (Quelle: www.romankmenta.com )

 

 

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