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Vertriebsingenieure bekommen einen eigenen Verbund – Roman Anlanger von der FH des bfi Wien wurde in den Vorstand der AASE gewählt

 

 

14 Hochschulen aus Europa gründen in Aschaffenburg eigenen Verbund für Vertriebsingenieure Academic Association of Sales Engineering AASE

 

Professorinnen und Professoren aus 14 europäischen Hochschulen, haben in Aschaffenburg am 4. Juni 2014 einen eigenen Verbund der Vertriebsingenieure, die Academic Association of Sales Engineering (AASE), gegründet. Sie wollen in den Bereichen Lehre, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit enger zusammenarbeiten, um den Beruf des „Vertriebsingenieurs“ weiter zu entwickeln.

 

„Wir wollen Vertriebsingenieure als Marke etablieren. Den Studierenden gibt dies ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Industrie praxisnah ausgebildete Ingenieure für den Vertrieb technischer Systeme“, erklärt Ludger Schneider-Störmann, als Professor an der Hochschule Aschaffenburg Organisator des Gründungstreffens und zudem der erste Präsident des neu gegründeten Verbundes. Roman Anlanger, Studiengangsleiter Technisches Vertriebsmanagement an der FH des bfi Wien wurde in den Vorstand gewählt.

 

Vertriebsingenieure verkaufen technische Produkte an Unternehmen. Bis vor wenigen Jahren gab es keine eigenen Studiengänge, um diesen Beruf zu erlernen. Auch heute gibt es nur wenige Hochschulen, die Bachelor- oder Masterstudiengänge zur Ausbildung von Vertriebsingenieuren anbieten.

 

Eingeladen wurden ausschließlich Vertreter von Hochschulen, die für den technischen Vertrieb ausbilden. Damit grenzt sich die AASE bewusst von rein marketingorientierten Vertriebsstudiengängen ab.

 

Der Fachbeirat Vertriebsingenieur des Vereins Deutscher Ingenieure, VDI, begrüßte diese Initiative. „Wir sind sehr froh, dass wir beim VDI offene Türen vorgefunden haben. Dies bestätigt uns darin, dass die Idee und der Zeitpunkt die AASE zu gründen, genau richtig ist“, betont Luis Barrantes, stellvertretender Vorsitzender der AASE und Leiter des Studiengangs Sales Engineering and Product Management an der Ruhr-Universität Bochum.

 

Thomas Röhr, Professor an der École Supérieure des Technologies et des Affaires in Belfort, Frankreich, leitete den Arbeitskreis Lehre: Hier entstehen neue didaktische Methoden für die Vertriebsingenieur-Studiengänge. Die Anforderungen und Ausbildungsziele der Studiengänge werden verglichen und gemeinsame weitere Arbeitstreffen sind vereinbart. Professor Jobst Görne der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Aalen führte durch den Workshop zur Thema „Forschung“. Als erste gemeinsame Veröffentlichung der AASE ist eine Panel Studie (kostenloser Download hier)entstanden. Diese spiegelt die Situation von Vertriebsingenieuren in Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wider. Roman Anlanger von der Fachhochschule des bfi Wien, stellte diese Studie vor. Im kommenden Jahr wird die AASE an der Ruhr-Universität Bochum tagen. Neben weiteren Forschungsergebnissen sollen auch neue Erkenntnisse aller Arbeitsgruppen vorgestellt werden.

 

„Dass unser Vorhaben auf so breite positive Resonanz stößt, hat uns sehr gefreut. Die AASE wird die Marke "Vertriebsingenieur" voranbringen und etablieren. Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an“, fasst Schneider-Störmann die Gründungsveranstaltung der AASE zusammen.

 

 

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