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Interview mit Dr. Carmen Windhaber, XING Country Managerin Österreich: Es ist alles etwas weniger „amerikanisch“ … (Vertriebschancen im Social Web, etc.)

 

Carmen Windhaber verkörpert derzeit noch alleine die Österreich-Niederlassung der deutschen Xing AG in Wien. Ein Großteil ihrer beruflichen Kommunikation läuft digital ab. Mit VERKAUFEN traf sich die 43-jährige gebürtige Steirerin jedoch offline und plauderte über Vertriebschancen im Social Web, das heikle Thema Datenschutz und die neue stereotype Arbeitsfreiheit der Generation Y.

 

VERKAUFEN: Frau Windhaber, immer mehr Kommunikation findet heute in sozialen Netzwerken statt und diese werden auch im Geschäftsleben wichtiger. Ist ein Verkäufer, der mit sozialen Netzwerken auf Kriegsfuß steht, noch überlebensfähig?

 

 Windhaber: (lacht) Sicher. Ich glaube nicht, dass eine Social Media-Mitgliedschaft zu einem „must-have“ wird. Die persönliche Ebene ist gerade im Verkauf wohl immer noch am wichtigsten und wird es auch noch länger bleiben – keine Sorge. Aber ich würde jedem Verkäufer raten, sich einmal in diesen Netzwerken umzusehen und vor allem den Spaßfaktor zu entdecken. Ein Vertriebler ist ja grundsätzlich nicht kontaktscheu. Wenn er dann noch am Digital Networking ein spielerisches Element findet, unterstützt das bestimmt seine Kundenbeziehungen und seinen Vertriebserfolg.

 

Ganzer Artikel online hier!

 

Halskrausen für Digital-Zombies – tolle raffinierte Aktion von Coca Cola!

 

 

Was sehen Sie, wenn Sie U-Bahn fahren oder auf den Bus warten bzw. am Flughafen einchecken? Die Leute schauen nur mehr in das Smartphone! Doch im Spot von Coca Cola ist jetzt Schluss damit, denn all die Personen, die immer fleißig, Tag und Nacht, in das Smartphone schauen, bekommen eine cocacolarote Halskrause (welche auch kratzwütige Hunde bekommen) und siehe da, die Welt verändert sich! Hier geht es zum Bericht aus der Frankfurter Allgemeine. Das Ganze ist sehr raffiniert: „Weil die Botschaft den Kanal nimmt, den sie vermeintlich kritisiert, und das Ganze in einen Gag packt.“ (Scheer, U. auf faz.net)

 

Storytelling: Der Gänse-Gruselfilm für Öko-Daunen – kaufen Sie dann noch eine Weihnachtsgans?

 

 

Das US-Unternehmen Patagonia hat sich bereits seit längerer Zeit aktiv für die Umwelt engagiert. So war das Unternehmen 2002 einer der Mitbegründer von „One Percent for the Planet“ (Claim: 1% for the Planet connects businesses, consumers, and nonprofits, empowering all of us to drive big, positive change), wobei man ein Prozent des Umsatzes an Umweltschutzorganisationen spendet. Hier sehen Sie alle Unternehmungen, die dabei sind.

 

Nun erzählt eine Gans, als Zeichentrickfigur in einem Skigebiet, wie es „normalen Gänsen“ geht, wenn Sie gerupft werden. Ganz schön gruselig! Damit will Patagonia sein Image stärken und darauf hinweisen, dass die Daunenprodukte einen Herkunftsnachweis besitzen und dass die Gänse nicht lebend gerupft werden und per Zwangsernährung heranwachsen. (Quelle: Artikel auf wuv.de – dort finden Sie auch mehr Infos zu dieser unkonventionellen Marketing-Aktion)

 

Autovermieter Sixt zeigt, wie erfolgreiches Ambient Media aussieht - plus der #Banhstreik im Social Web

 

Über Sixt und seine tolle Aktionen haben wir schon mehrmals auf unserer Homepage Trojanisches Marketing berichtet (siehe: Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3). Der Autor Roman Anlanger war Ende Oktober 2014 zur AASE (Academic Association of Sales Engineering) unterwegs und fand auf dem Stuttgarter Flughafen wieder tolle Beispiele von Sixt. Das Team Trojanisches Marketing gratuliert zu dieser tollen Inszenierung von Sixt! Den aktuellen Bahnstreik bei der Deutschen Bahn nutzt Sixt ebenfalls. Das aktuelle Sujet (Unser Mitarbeiter des Monats. - Günstige Mietwagen an allen Banhöfen und unter sixt.de) zeigt GDL-Chef Claus Weselsky). Dieses Sujet und andere aktuelle Werbeereignisse finden sie im wuv.de-Artikel.

 

Ambient Marketing (auch: Ambient Media, Ambient Advertising, Street Marketing) bedeutet, die alltägliche Umgebung (das „Ambiente“) der potentiellen Kunden zu nutzen, um dort Information und Werbung in meist auffälliger Weise zu platzieren. Das erinnert stark an die DAWOS-Strategie (Anmerkung: ist in den Büchern Trojanisches Marketing I + II ausführlich beschrieben) im Trojanischen Marketing, allerdings mit einem gravierenden Unterschied: Bei Ambient Marketing geht es im Prinzip nicht um kleine Budgets; im Gegenteil: die 1000-Kontakte-Kosten dieser Methode sind in der Regel deutlich höher als die klassischer Werbung. Allerdings werden – wegen der Anwendung der DAWOS-Strategie – deutlich geringere Streuverluste erzielt.

 

Nachlese und Fotos zum Networking Anlass zum 6. Global Drucker Forum in Wien (kostenloser Download)

 

 

Bild (v.l.n.r.): Dr. Carmen Windhaber, Mag. (FH) Roman Anlanger, Prof. Dr. Johanna Anzengruber, Mag. Stephan Kardos, Lukas Michel, Stephanie Gosch

 

Am 22. September 2014 sind der Einladung der Peter Drucker Society Europe auf Xing 40 engagierte Teilnehmende zur Unicredit Academy, am Kaiserwasser in Wien gefolgt. Stephanie Gosch, Communications Managerin der European Drucker Society und Lukas Michel, Associate der PDSE, führen eine prominenten Diskussionsrunde aus der Schweiz, Deutschland und Österreich zum Thema ‚Management & Leadership in einer Zeit des Umbruchs‘. Der folgende Artikel fasst die spannenden Diskussionen zusammen. Roman Anlanger, Studiengangsleiter Technisches Vertriebsmanagement von der FH des bfi Wien war ebenfalls dabei. Die Ankündigung zum Event steht hier auf der Website.

 


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